Durch die Gründung der Hafen
Krefeld GmbH & Co. KG (Rheinhafen Krefeld) im Jahr 2008
– in Partnerschaft der Stadt Krefeld und der Neuss Düsseldorfer
Häfen – nimmt nun ein Hafen Fahrt auf, der durch
klare Standortvorteile besticht.
In der Reihe der Rheinschienen- Häfen bietet der Rheinhafen
Krefeld ein Grundstückskontingent, das vollständig
trimodal erschlossen ist. Darüber hinaus sind hier Flächenreserven
in einem Maß vorhanden, wie man sie fast nirgendwo im
Bereich von Emmerich bis Bonn findet.
Dadurch bietet der Rheinhafen Krefeld großzügige
Ansiedlungsmöglichkeiten in zentraler Lage mit bester
infrastruktureller Anbindung zu allen nationalen und europäischen
Produktions- und Absatzgebieten.
Eine optimale, zeitlich unabhängige
Versorgung sichert die unternehmenseigene Eisenbahn, die das flächendeckende
Transportangebot komplettiert. Hierüber ist der Hafen auch
mit dem Netz der DB AG verbunden. Flexibilität, straff organisierte
Betriebsabläufe, kurze Wege und vorteilhafte Konditionen kennzeichnen
das Dienstleistungsangebot des Krefelder Rheinhafens. Das Angebot
umfasst Verladeanlagen für Flüssiggüter, Flüssiggase,
Getreide und Futtermittel, Förderbandanlagen, Sackverladeanlagen
und Anlagen für den problemlosen Schwergutumschlag.
Hier verfügt der Hafen über
eine festinstallierte Krananlage von 200 Tonnen Hebeleistung sowie
verstärkte Kaianlagen, die einen Mobilkranumschlag von 450
Tonnen ermöglichen. Chancen sind dazu da, ergriffen zu werden.
Unter diesem Motto gibt es bereits zwei Großprojekte, die
die Entwicklung des Hafens als Impulsgeber weiter vorwärts
treiben werden. Zum einen ist das Containerterminal mit seiner strategisch
ideal gelegenen 250 Meter messenden Kaimauer direkt an der Fahrrinne
reaktiviert und erweitert worden, so dass in Zukunft Umsätze
von 50.000 Containerbewegungen bewältigt werden können.
Zum anderen hat sich ThyssenKrupp Steel zum Bau eines Dienstleistungszentrums
für Flachstahl auf einer Fläche von nicht weniger als
150.000 Quadratmetern entschlossen. Es werden weitere Projekte folgen
auf dem Weg des Rheinhafens Krefeld zu einem Logistikzentrum –
denn Potenziale wollen genutzt werden.